Die Rhythmische Gymnastik ist eine sehr feminine Spitzensportart. Sie verkörpert Kunst in gleichem Masse wie Sport und Zeichnet sich durch Eleganz, Beweglichkeit und Anmut aus. Die unerlässliche Basis der Rhythmischen Gymnastik ist das Ballett.
Die Rhythmische Gymnastik ist eine wettkampfbetonte und leistungsorientierte Weiterentwicklung der Gymnastik und wurde 1973 in der Schweiz eingeführt. Heute gibt es zahlreiche Vereine in der ganzen Schweiz, vier Regionale Leistungszentren (RLZ) und ein Leistungszentrum in Magglingen, in dem sich das Nationalteam vorbereitet.

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Seil

Bei Kindern ist es ein beliebtes Spielgerät. Es ist sehr beweglich und verlangt feine Impulse der Hände und des Körpers.

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Reif

Er ist das grösste stabile Handgerät. Leichte aber präzise Handgriffe sind für einen harmonischen Bewegungsfluss erforderlich.

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Ball

Er ist ebenfalls ein bestens bekanntes und beliebtes Spielgerät. Er liegt jederzeit frei auf der Hand. Er darf nie gegriffen werden. Werfen, Fangen, Rollen, Schwingen und Balancieren erlauben verschiedenste Variationen.

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Keulen

Es werden gleichzeitig zwei Keulen verwendet. Beide Handgeräte müssen immer in Bewegung sein. Es erlaubt spielerische Formen, erfordert aber auch hohe Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit.

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Band

Es stammt ursprünglich aus China. Charakteristische Elemente sind Schwünge, Schlangen, Spiralen und Kreise. Die präzise Zeichnung des Bandes wird durch dauernde mehr oder weniger schnelle Bewegungen des Stockes während der ganzen Übung erreicht.